Frankreich und der Frieden

Ein geeintes und friedliches Europa gibt es nur wenn  Frankreich und Deutschland versöhnliche freundschaftliche Beziehungen pflegen. Der Besuch des Bundespräsidenten in Oradour ist daher wichtig und richtig. Auch wenn viele Deutsche des Themas müde sind und sich einreden das man doch nach 70 Jahren der Gedenken genüge getan hat, so gilt es auch den jungen Menschen zu verdeutlichen das Krieg und Gewalt der falsche Weg sind.

Die Entscheidung Krieg zu führen ist in diesen Tagen aktuell wie je. Der Meinung das man in Syrien intervenieren soll – aber bitte nicht mit eigenen Leuten – impliziert eine gewisse Scheinheiligkeit. In einer ehrlichen Betrachtung muss man alle Faktoren berücksichtigen und dann besonnen entscheiden. Das das Britische Regierungshaus einem allzu schnellen Vordrängen einen Riegel vorgeschoben hat ist sicherlich zu begrüßen. Zu unklar sind die Verhältnisse in Syrien.

Brannte bei Assat eine Sicherung durch und er ordnete den Gasanschlag an? Benutzten die Rebellen das Gas um die USA zum einschreiten zu bewegen? Wer steckt hinter den Rebellen?

Verwantwortungsvolle Staatsmänner und Frauen müssen Diktatoren in die Schranken weisen. Wird dies jedoch zu früh getan entstehen Langzeitbaustellen wie in Afghanistan. Lässt man diese zu lange gewähren entstehen Orte wie Oradour. Beides gilt es zu vermeiden.

Kommunikation und freundliche Gesten – ob von Gauck Richtung Frankreich oder Obama Richtung Russland helfen Krisen zu vermeiden und Frieden zu bewahren.

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